
Manchmal erscheint der Abendhimmel so dramatisch so imposant als gäbe es kein morgen, und dann geht doch jeden Morgen die Sonne auf. – Ein endloses Wunder
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Hier werden Bücher vorgestellt die ich gelesen habe.

Manchmal erscheint der Abendhimmel so dramatisch so imposant als gäbe es kein morgen, und dann geht doch jeden Morgen die Sonne auf. – Ein endloses Wunder

Ich sehe diesen Ball. Wer hat ihn getreten? Was hat er erlebt? Wer hat ihn besessen? Wer hat ihn vergessen? Was ist ihm geschehen? Wer hat ihn genäht? Viele Fragen. Jede von ihnen ergibt eine eigene Geschichte die uns dieser Ball erzählen könnte wenn wir Augen Ohren und ein bisschen Phantasie benutzen.


Am 8. Mai 1945 kapitulierte die deutsche Armee und der 2. Weltkrieg endete. Seitdem erlebt Zentraleuropa 80 Jahren Frieden. Hierfür wollen wir an verschiedenen Stationen danken.

So sitzt er auf der Stähle da
und sieht ins weite Feld
die Füsse, Hände sind sehr groß,
betrachtet er die Welt
Wenn vor ihn nur noch Schatten ist
am Ende seiner Tage
so bleibt da noch sein Fussabdruck zu seiner Kinder Plage .
Tasten verlassen das Bett
Räumen das Feld
Verschwinden recht adrett
Weil dies ihnen so gefällt.
Stehe vor dem Schirm
Unmöglich zu beschreiben
Dies kann ich so nicht leiden
Zermarter das Gehirn
Was soll ich so verfassen
Der Frust wird immer grösser
Der Druck macht mich noch böser
Doch ausschalten macht gelassen

Einmal nicht aufpassen und schon liegt Mensch in seinem Bett und die Pausentaste ist aktiv. Heute morgen gemeinsam im Wohnzimmer mit Maske den Adventskalender nachgelesen den ich in den letzten Tagen verpasst habe. Dort bin ich auf den Namen Martin Walser gestoßen. Manchmal spricht einem in einem Buch ein Satz besonders an. Für heute ist es der obige.
Ein fein gesponnen Roman der die Beziehung von Mutter und Sohn beschreibt. Man kann fühlen wie die Beziehungen des Ich Erzählers und seiner Mutter, von der Geschichte dem Exil aus Odessa den Wirrungen der letzten 50 Jahre und der Bundesdeutschen Grschichte verwoben ist. Spannend und interessant gewebt.

Die Sonne scheint und ich sitze mit meiner Frau im Garten, plötzlich überrascht sie mich mit einem herrlichen Stück Kuchen. Die Pflaumen sind frisch gepflückt im Biosphären-Reservat und das Kuchenrezept ist neu (und vegan) die Sahne ist selbst bereitet und man sitzt da und fühlt einfach nur Dankbarkeit für die Welt, in der man Leben darf. Für die Menschen, die eine begleiten und dafür das es jeden Tag jemanden gibt mit dem man sein Leben verbringen darf. – Danke
Auf der Buga23 bin ich bei „Kirche in der Buga“ in den Abschlussgottesdienst der Queeren Themenwoche geraten. Um es vorweg zu schicken ich bin klassisches Modell alter weißer hetero, verheiratet und glücklich im Mainstream doch was ich hier gesehen habe war bunt und schön, hatte Anspruch und Botschaft, einbeziehend ohne auszuschließen. Besonders gut haben mir die Texte von Raphael Sodan gefallen.

Sowohl das „G*tt unser“ als auch die adaptiert Schöpfungsgeschichte. Vielen Dank für diese Erfahrung. Bleibt zu sagen Und Gott sah das ALLES gut war. – So muss Kirche.