
Ich stehe im Garten und sehe – sie – still unbewegt, unverzagt.
Ihr eigenes Ich genügt ihr.
Für meine Augen umförmig der kleine Kopf – die überlangen Beine und diese blasse stŕohgelbe Farbe ihrer Haut.
“ schaut mich an und ….
es passiert …..
nichts.“
Und doch ist sie so wunderbar an ihre Umgebung angepasst, das man in Ehrfurcht vor dem Schöpfer erstarren mag, ob ihrer Schönheit und ihrer fast extraterrestrischen Erscheinung.
Und ich frage mich – ist es mein menschlich überheblicher Blick, der dieses Wesen so besonders erscheinen lässt?
Gottesanbeterin
Grüne Hände ruhn –
im Warten liegt der Hunger,
still schlägt die Klinge.
Haiku ( Nils/Claude)







