Anna MAYR „Die Elenden“

Das Buch „die Elenden“ ist eine schonungslose Analyse von Armen in Deutschland. Erschreckend wie leicht wir das Wort Arbeitslose so in kauf nehmen. Es ist ebenfalls erschreckend was wir den Armen antun und wie sehr unser System auf den Selbsterhalt aus ist. Leider habe ich mir nur die Zeit genommen das Buch als ungekürzte Fassung zu hören. Aber ich konnte nicht mehr aufhören. So spannend und erschreckend gleichzeitig fühlte ich mich.

Besonders bestätigt hat mich das Kapitel mit der Skepsis zu dem gesellschaftlichen Disskurs zum Thema Grundeinkommen. Hier bestätigte sich meine Skepsis die ich bereits vor dem Hören hatte, ob das Grundeinkommen wirklich eine Erungenschaft für die ARMEN sein würde, oder nicht vielleicht doch eine elegante Art der Reichen sich von der gesellschaftlichen Verantwortung und einem Recht auf Arbeit und Anerkennung frei zu kaufen.

Also hört dieses Buch oder noch besser lest es.
Hanser Berlin (Aug.2020) ISBN 978-3446268401

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Carlos Ruiz Zafón: Der Schatten des Windes

Gestern habe ich wiedermal ein ein Spannendes Literarisches Werk
Genossen wenn auch nicht gelesen. so habe ich die Hörspielversion mit Matthias Schweighöfer gehört die Von der ARD Audiothek (WDR 3) veröffentlicht wurde.

https://audiothek.ardmediathek.de/items/69849482

Die Idee des Bücherfriedhof hat mich als alten Bücherliebhaber direkt elektrisiert jedes Buch hat eine Seele es speist sich aus der Seele dessen der es schreibt und aus der Seele dessen der es liest. Aufgabe des Bücherfriedhof ist es diese Seelen zu retten indem man die Bücher aufhebt und vor dem endgültigen verschwinden rettet. Jeder der den Friedhof betritt muß mindestens ein Buch adoptieren – eine wirklich schöne Idee

Ach die Geschichte als ganze ist sehr spannend geschrieben.

Danke sie hat mir den Sonntag versüßt.

Jean Paul Sartre: Der Ekel

Gedanken die ich mir machte beim Hören des Romans von Jean Paul Sartre
das Buch hat mich sehr bewegt in Coronazeiten 29.03.2020 in denen eine Gesellschaft im Lookdown lebt und nichts mehr so bleibt wie es war.

spotify:album:18VjVvZ8RMytvBf2ksY3M6

Quelle:pixabay; Alexas Photos

„Die Dinge haben sich von seinem Namen gelöst … ich bin allein in mitten von namenlosen Dingen allein ohne Verteidigung sind sie rings um mich, sind unter mir – hinter mir – über mir – sie fordern nichts sie drängen sich nicht auf – sie sind da“.

Jean Paul Sartre; Der Ekel (nach Hörbuch von hr2&DAV Kap.122 Sek 0:20-0:38 )
Quelle pixabay: Kapa65

Die Dinge man hätte meinen können Gedanken die auf halben Wege stehen geblieben waren – die sich vergaßen – die vergaßen was sie hatten denken wollen und die dann so verblieben waren schwankend mit einem eigenartigen kleinen Sinn der über sie hinaus geht.

Jean Paul Sartre, Der Ekel ( nach Hörbuch von hr2&DAV Kap. 132 sek 0:46 -1:06 )

Das Hörbuch war spannend aber auch teilweise Komplex

Jean Ziegler

Beschreibt das Problem das der Kapitalismus kein Korrektiv mehr hat seit dem Zusammenbruch des Kommunismus. Er spricht von einer kannibalischen Weltordnung. 500 größten Konzerne haben eine größere macht als jeder Herrscher der Welt jemals gehabt hat. Wir müssen etwas tun. Unsere Kinder haben das begriffen. Er glaubt das die repräsentative Demokratie sei am Ende. – Sollte man drüber nachdenken. Hört selbst:

Vita

  • geboren am 09.08.1970 in Furtwangen im Schwarzwald
  • Aufgewachsen in Freiburg im Breisgau und Waldkirch im Breisgau
  • Studium an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg und
  • Phillipps Universtät in Marburg
  • Lehrer in Fellbach (BW) / Blieskastel (SL) & Homburg (SL)
  • Landesfachberater im Auftrag des Ministerium für Bildung und Kultur für Arbeitslehre
  • Fachreferent für Arbeitslehre und Beruf und Wirtschaft beim Landesinstitut für Pädagogik und Medien
  • Fachreferent für Berufliche Orientierung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien und Leiter des Zentrum für Berufs und Studienorientierung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien